Ausflugtipps in unsere nähere Umgebung – Die Schlösser
der Isenburger
Schloss
Gettenbach
|
|
|
|
Nach der Erbteilung
der Grafen von Ysenburg-Büdingen von 1695 kam der Teil von Büdinger Wald, der
zwischen Gettenbach und Haitz liegt und über einen reichen Rotwildbestand
verfügte, in den Besitz der Grafenfamilie von Ysenburg-Büdingen in Meerholz
mit Wohnsitz im Schloss Meerholz. Schon im 13.
Jahrhundert befand sich in Gettenbach eine Glashütte, die dann – ähnlich wie
der Eisenhammer bei Neuenschmidten - in eine Eisenschmelze umgewandelt
wurde. Der dazugehörige alte
Forsthof, der schon immer von den Herren von Ysenburg als Jagdhaus genutzt
wurde, wurde 1841 unter Graf Carl zu einem (eher bescheidenen) Jagdschloss
mit achteckigem Dachreiter ausgebaut. Ab 1875 diente das Gebäude als
Witwensitz für die Meerholzer Gräfin Marie. 1929 starb die Meerholzer
Grafenlinie aus und der Besitzt gelangte wieder an das Fürstenhaus von
Ysenburg-Büdingen, die das Gebäude aber nicht mehr selbst nutzten. Zwischen 1938 und
1944 war der weibliche Reichsarbeitsdienst hier untergebracht. 1944-1957 wurden
die Gebäude zu einem Teil des Frankfurter Friedrichsheims (Orthopädische Uniklinik
Frankfurt) als Krankenhaus genutzt. Derzeit ist eine Behinderteneinrichtung
des Internationalen Behindertenbundes Nutzer der Gebäude. Körperbehinderte
Kinder und Jugendliche können hier ihren Erfordernissen entsprechend betreut werden. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Gudrun Kauck, September 2008 |
|
>>>
Die Schlösser und Burgen der Isenburger / Ysenburger |