Wächtersbach – Schloss Wächtersbach
Schloss
Wächtersbach – Nebengebäude
Prinzessinnen-Haus, Rentkammer, Gartensaal, Marstall, Brauerei |
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Am Eingang zum Schlosshof steht das Prinzessinnen-Haus |
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Das Prinzessinnen-Haus ist ein reich
verziertes Fachwerkhaus, das heute ganz mit Efeu bewachsen ist. Hier wohnten
die unverheirateten Geschwister der regierenden Grafen. Eine der letzten
Bewohnerinnen war Elisabeth
Gräfin von Dönhoff. Sie war querschnittsgelähmt und in Wächtersbach sehr
beliebt. Sie verstarb 1995 und ist auf dem Alten Friedhof von Wächtersbach
beigesetzt. << Besonders
bemerkenswert ist die geschnitzte Original-Haustür und die schöne Laterne
über der Tür. |
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Die Rentkammer, der Sitz der gräflichen Verwaltung Nachdem Graf
Ferdinand Maximilian I. 1687 die Wächtersbacher Linie der Ysenburger
begründet hatte, wurde Wächtersbach auch zu einer „Residenz“ ausgebaut. Dazu
gehörte auch eine gräfliche Verwaltung. Der Nachfolger , Graf Ferdinand
Maximilian II., ließ dafür 1735 diese große schmucke Gebäude errichten, das
gegenüber der Wächtersbacher Marktplatz auf dem Schlosshof steht. |
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Das Gebäude der Rentkammer wird heute noch genutzt – eine Krankenkasse hat das Gebäude gemietet und ihre Verwaltung
hier untergebracht. |
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Über der Eingangstür der Rentkammer befindet sich das
Allianz-Wappen von Ferdinand Maximilian II. und seiner Gattin, Ernestine
Wilhelmine zu Stolberg-Gedern. |
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Im Gebäude der
Rentkammer, aber zur Schlossgartenseite gelegen, ist der „Gartensaal“, der zur Hochzeit von Fürst Otto
Friedrich mit Prinzessin Felicitas Reuß 1935 mit sehr schönen Wandgemälden
ausgestattet wurden. Die Bilder zeigen die Ysenburger Schlösser und Städte. Der Gartensaal
steht der Stadt Wächtersbach zur Verfügung und wird für verschiedene Anlässe
genutzt. |
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Gegenüber der Rentkammer befindet sich der gräfliche Marstall, der 1718 erbaut wurde. In dem langgestreckten Gebäude waren die Pferde und Kutschen
untergebracht. |
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Das Ysenburger Wappen und die Jahreszahl 1718 zeigen uns
Erbauer und Zeitpunkt an. |
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Zwischen Marstall
und Rentkammer befand sich seit 1578 eine Brauerei (das weiße Gebäude im Hintergrund) – die „Fürstliche Brauerei Schloss Wächtersbach“. Als die
Brauerei sich nach dem 2. Weltkrieg immer weiter entwickelte, wurde der Platz
in den alten Braukellern zu eng. Deshalb ließ Fürst Otto Friedrich 1959 das
große Sudhaus in der Mitte des Schlosshofes errichten. Inzwischen wird hier
aber auch kein Bier mehr gebraut, die Gebäude stehen leer und die kupfernen
Braukessel wurden entfernt. |
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Die Rückseite des Brauereigebäudes – im Hintergrund der
Marstall |
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Nur noch teilweise erhalten ist dieses Gebäude im Schlosspark: Die ehemalige Gartenterrasse, von der heute nur noch die
Kellerräume existieren. Während der Unterbringung der Entwicklungshelfer im Schloss,
war auf diesen Mauern ein provisorischer Wohnbau, der dann nicht mehr genutzt wurde und vor einigen Jahren abgebrannt ist. |
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Gudrun Kauck, Mai 2009 |
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